Fair, gerecht, besser noch solidarisch handeln

Bei den internationalen Handelsbeziehungen geht es um viele, darunter auch sehr
widersprüchliche Probleme gleichzeitig, zum Beispiel um erlaubte und verbotene Subventionen, Freihandel und Protektionismus, Arbeits- und Umweltstandards.

In all diesen Belangen, Forderungen, Erwartungen, Verboten und Ermessensspielräumen soll es möglichst ‚fair und gerecht‘ zugehen. Das provoziert die Frage danach, was eigentlich gemeint ist, wenn unterschiedliche politische Akteure und Institutionen von fairen und/oder gerechten Handelsbeziehungen
sprechen.

Handel muss vor allem an möglichen Effizienz- und Suffizienzgewinnen orientiert werden – ‚fair und gerecht‘ hieße dann vor allem ausgeglichene Salden, lokale Produktion und ‚ökologisch-korrekte‘ – das heißt politisch gesetzte – Preise. Das wiederum erfordert Berücksichtigung. Das heißt, es ginge darum, jene zu schützen, die die ersten Opfer einer politisch gewollten Preisveränderung wären, wenn der ‚unerwünschte‘ Verbrauch von bestimmten Gütern über den Markt – über den Preis – eingeschränkt bzw. ganz verhindert werden soll.

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