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Reclaiming Power - Der Kampf um die Energiezukunft Europas

Heute steht Energie in vielen Teilen der Welt im Mittelpunkt großer sozialer und politischer Konflikte, und die Zahl der Kämpfe vermehrt sich. Angespornt durch die Sorge um Luft- und Wasserverschmutzung, Landnahme und Vertreibung, Klimawandel usw. arbeiten ArbeiterInnen, Landwirte und Gemeinden zunehmend zusammen, um den Extraktivismus zu bekämpfen. Als Teil der Suche nach Alternativen ist findet Energiedemokratie eindeutig Nachall. Die Krise in Europa birgt Chancen, Energiedemokratie als klare Botschaft und programmatische Verpflichtung der Gewerkschaften und ihrer sozialen und politischen Verbündeten zu etablieren.

Angespornt durch die Verpflichtung, Just Transition zu verwirklichen, Arbeitsplätze zu schaffen und Klimaziele zu erreichen, ist die Unterstützung der Gewerkschaften für eine demokratischere Kontrolle und für ein soziales Eigentum an Energieressourcen und Infrastruktur gewachsen. Die Bemühungen von Grassroots Bewegungen, die Elektrizitätssystemen dahingehend zu transformieren, dass sie das Wachstum von lokal besessenen und kontrollierten erneuerbaren Energien erleichtern, sind bereits in mehreren Ländern in Europa, Nordamerika, Australien, und anderswo entstanden. Energiedemokratie wird zu einer globalen Bewegung.

Ziele des Treffens:
Den Erfolg von Energiedemokratie sowohl als politische Option als auch als sich entwickelnde Bewegungsfindung zu diskutieren. Was können Gewerkschaften tun, um sowohl die Politik als auch die Bewegung selbst zu gestalten und zu stärken?
Die Idee eines europäischen Sub-Netzwerks von Gewerkschaften für Energiedemokratie zu diskutieren und bewerten, um die Gewerkschaftsdebatten zu Energie im europäischen Kontext fortzusetzen.

TeilnehmerInnen:
Gewerkschaften, die bereits Teil des Globalen Netzwerks TUED sind, sowie andere, die teilnehmen möchten; Aktivisten, die zu Energiedemokratie arbeiten.

Allgemeine Informationen:
Datum: 14.-15. Juni 2017
Ort: Genf
Organisation: Trade Unions for Energy Democracy (TUED), Global Labor Institute (GLI), Rosa-Luxemburg-Stiftung, Büro Brüssel und andere
Kontakt: Marlis Gensler, marlis.gensler(at)rosalux(dot)org