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Just Transition – Gerechter Übergang

Das kürzlich in Paris geschlossene Klimaschutzabkommen soll die Entkarbonisierung der Weltwirtschaft voranbringen, da sich alle Länder verpflichtet haben, bis zum Ende dieses Jahrhunderts CO2-neutral zu werden. Das Langfristziel für Europa ist klar: bis zum Jahr 2050 muss die CO2-Neutralität erreicht sein. Während diese ambitionierten Ziele bereits gesteckt wurden, muss die konkrete Strategie, um die CO2-arme Industrie in Europa zu verwirklichen, größtenteils erst noch ausgearbeitet werden. Dies gilt besonders für Regionen, die sich in hohem Maße auf kohleintensive Wirtschaftstätigkeiten stützen und oftmals in diesem Sektor wichtige Arbeitgeber sind.

Ziel der Konferenz ist ein Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern aus Regionen, die ganz aktuell in ihrer Region vor der Herausforderung des Kohleausstiegs stehen und Vertretern der Gewerkschaften sowie Politikern linker und grüner Parteien aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten.

Wir möchten das Konzept des „Just transition - gerechter Übergang“ und die Möglichkeiten und Hindernisse für seine Umsetzung diskutieren. Welche politischen Planungsprozesse müssen auf regionaler Ebene erfolgen? Wie kann die lokale Unterstützung in den Regionen für den Kohleausstieg sichergestellt werden? Welche Governance-Strukturen müssen existieren, um die Beteiligung von Arbeitnehmern zu sichern? Wie kann die EU die praktische Entwicklung bahnbrechender CO2-armer Technologien beschleunigen? Wie müssen und können Arbeitskräfte qualifiziert werden, die beim Übergang von Regionen zu einer CO2-armen Wirtschaft ein entscheidender Faktor sind?

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Konferenz-Programm auf Englisch

Konferenz-Bericht und Bilder gibt's hier.

Schaut selbst. Mitschnitte der Konferenz sind hier online.

Mit:
Cornelia Ernst (Member of European Parliament), Martin Schirdewan (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Brussels), Maxime Benatouil (Transform!), Benjamin Denis (European Trade Union Confederation), Matthew Lay (Vice-President of the European Public Service Union Utilities Standing Committee), Jose Luis Villares (Confederacion sindical de comisiones obreras, CCOO, Spain), Molly Walsh (Friends of the Earth Europe, Brussels), Torsten Poetzsch (Mayor Weisswasser, Lusatia, Germany), Leszek Swietalski (Secretary General of Union of Rural Municipalities of Poland), Janusz Piechocki (Mayor of Margonin, Poland), Sofia Ciércoles (Mayor of Andorra, Teruel, Aragon, Spain), Marc Delepouve (Syndicat national de l’enseignement supérieur SNESUP, France), Maité Llanos (Trade Unions for Energy Democracy, Geneva), Peter Singer (Chair of Group DIE LINKE. in Regional Council Cologne, Germany), Jana Pinka (Member of regional parliament, Saxony, Germany, DIE LINKE.), Thomas Domres (Member of regional parliament, Brandenburg, Germany, DIE LINKE.), Claudia Beamish (Member of Scottish Parliament, Scottish Labour Party, UK), Walter Wendt-Kleinberg (Ruhr Area, Germany), Jean-Claude Simon (Transform!), Claude Turmes (Member of European Parliament, Group The Greens), Kate Hudson (National Secretary, Left Unity, United Kingdom), Konrad Rychlewski (RAZEM, Poland), Hubertus Zdebel (Member of Parliament, Bundestag, Group DIE LINKE.), Rolf Czeskleba-Dupont (Red-Green-Alliance, Denmark).

Wann: Montag, 5. Dezember 2016, von 10 Uhr bis 18 Uhr
Wo: MAI, Maison des Associations Internationales, 40 rue Washington, 1050 Brüssel (Karte)
Sprachen: Englisch, Spanisch, Polnisch, Deutsch
Anmeldung per E-Mail: cornelia.ernst(at)ep.europa(dot)eu
Kontakt: Marlis Gensler, marlis.gensler(at)rosalux(dot)org