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Jenseits des Entwicklungimperativs

Die Nutzung von natürlichen Ressourcen schreitet voran und intensiviert sich; Treibhausgasemissionen erhöhen sich nach wie vor, was dazu beiträgt, dass Konflikte sich ausweiten oder entstehen. Dennoch bleibt der Entwicklungsimperativ ein kapitalistischer und einer von Wachstum. Alternativen zu diesem Entwicklungsimperativ sind nur schwer durchzusetzen (angesichts beispielsweise von schnell wachsender Ökonomien im Süden) und seine sozialen und ökologischen Konsequenzen sind nur schwer zu politisieren (die soziale Polarisierung, ökologischen Probleme und zukünftige unvorhersehbare Gefahren und Desaster betreffend).

In dem Workshop sollen Erfahrungen mit Widerständen und Alternativen zum dominanten Entwicklungsmodell ausgetauscht werden. Der Workshop soll eine globalere Perspektive auf die verschiedenen Produktions- und Lebensweisen ermöglichen. Die praktische Kritik und die existierenden oder vorgeschlagenen Alternativen von sozialen Bewegungen, von NGOs und PolitikerInnen, aber auch die Analysen von WissenschaftlerInnen stehen im Zentrum des Workshops.

Die uns leitenden Frage wird sein: Welches ist der aktuelle Horizont für eine globale sozialökologische Transformation?

Organisation in Kooperation mit Ulrich Brand, Universität Wien und den thematischen Arbeitsgruppen in Lateinamerika und Asien.
Kontakt: Marlis Gensler, Projekt manager, marlis.gensler@rosalux.org

 
Hintergrundmaterial:

Beyond Development. Alternative visions from latin america. Permanent working group on alternatives to development. 2014.

Socioecologial Transformations. Journal for Development 28(3), Ed. Ulrich Brand, Birgit Daiber, 2012 (English)