Eventdetail

Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und Lateinamerika

Unter dem Titel "Days of Mobilization: Reclaiming Peoples' Sovereignty against the Corporate-led Trade and Investment Architecture" findet vom 8. bis 10. Juni ein Gegengipfel zum offiziellen EU-CELAC-Summit (10.-11. Juni) mit zahlreichen Aktivitäten in Brüssel statt.
 
Als Teil dieser Aktivitäten organisiert das Europabüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel einen Workshop zum Thema "EU-Lateinamerika Freihandelsabkommen – aktuelle Kämpfe und Zukunftsperspektiven", um die aktuellen Freihandels-Gespräche auszuwerten. Gleichzeitig werden sie im Zusammenhang mit dem Ziel der EU/USA durch TTIP/TPP eine Handels- und Investitionsagenda für das 21. Jahrhundert zu etablieren betrachtet. Wir bringen Aktivist_innen aus sozialen und Gewerkschaftsbewegungen, Expert_innen und Vertreter_innen politischer Parteien zusammen.

Dieser Workshop findet in Kooperation mit TNI, IPS, IATP und Focus on the Global South statt.

Darüber hinaus organisiert die Rosa-Luxemburg-Stiftung zwei weitere Workshops:
 
Der erste Workshop wird sich auf die Frage konzentrieren, wie TTIP sich auf die Beziehung zwischen der EU und Lateinamerika auswirkt und welchen Einfluss TTIP auf die Wirtschaft und Gesellschaft in Lateinamerika haben könnte.
 
Der zweite Workshop fokussiert auf EU-Mexiko Beziehungen in den Bereichen Menschenrechte und "tiefe Integration" in Handel und Investition im Hinblick auf den Kommentar der EU-Handelskommissarin Malström am 11. Mai 2015: "Wir werden das modernisierte EU-Mexiko Handelsabkommen unserem Vertrag mit Kanada sowie was TTIP wird anpassen. Ich werde ein Mandat des Rates beantragen um die Verhandlungen in diesem Jahr zu beginnen und wir werden den Weg für den EU-Mexiko Gipfel am 12. Juni 2015 ebnen."

Das vollständige Programm kann hier auf Englisch und Spanisch heruntergeladen werden:
Programm Englisch
Programm Spanisch
 
Ein spezieller Gast ist Alberto Castilla, Sprecher des kolumbianischen "Congreso de los Pueblo", einem großen Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Mitglied des kolumbianischen Parlaments (Wählerstimmen durch polo democratico).
 
Er kämpft gegen den Ausverkauf natürlicher Ressourcen an transnationale Unternehmen und für einen Friedensprozess, der campesinos, einheimische Völker sowie afro-kolumbianische Organisationen einschließt.

Veranstaltungsorte

8. Juni
Residence Palace
Rue de la Loi 155 C
1040 Brussels
 
9.-10. Juni
MAI (La Maison des Associations Internationales)
Rue Washington 40 / Washingtonstraat 40
1050 Brüssel