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Freihandel am Wendepunkt: die EU-Afrika Economic Partnership Agreements - Betrachtung der Vergangenheit und Lehren für die Zukunft

Die Europäische Union ist zu einer neuen, aggressiveren Handelspolitik übergegangen. Eine der härtesten Proben der Beziehung zwischen dem Afrikanisch-Karibisch-Pazifischen Raum (AKP) und der EU im letzten Jahrzehnt waren die langwierigen Economic Partnership Agreements. Nach zwölf Jahren der Verhandlungen, ist 2014 mit dem nahenden Ende der EPA Verhandlungen vielleicht eine der herausforderndsten Zeiten. Die von der Europäischen Kommission einseitig verhängte Frist hat zu hektischen Verhandlungsaktivitäten geführt, vor allem in Ländern und Verhandlungsgruppen, die keinen Least Developed Country Status haben.

Im Einklang mit der neuen Linie der EU Handelspolitik haben die Verhandlungen zwischen den USA und der EU über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (engl. Abkürzung TTIP) im Juli 2013 begonnen. Während die Konsequenzen der Verhandlungen nur schwer präzise vorauszusagen sind, werden AKP Mitgliedstaaten in jedem Fall betroffen sein, denn in den TTIP Verhandlungen geht es mit großer Wahrscheinlichkeit um weitreichende politische und regulatorische Reformen.
 
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert eine Konferenz in Brüssel um die Diskussion über die laufenden Veränderungen in den Freihandelsverhandlungen und insbesondere die potenziellen Auswirkungen auf Ostafrika fortzusetzen. Die Konferenz bietet den Raum für Gespräche und Diskurse verschiedener AkteurInnen (NGOs, AkademikerInnen, ParlamentarierInnen in Afrika und Europa) um die Dynamiken innerhalb des Multilateral Trading System zu untersuchen sowie um die Rolle der transnationalen sozialen Bewegungen, ParlamentarierInnen und anderen AkteurInnen bei der Ausformung der Handels- und Entwicklungspolitik zu erörtern.
 
In Kooperation mit:
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Büro Nordafrika
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Büro Ostafrika

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