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Energiesektor zurück in die öffentliche Hand

Das öffentliche Eigentum im Energiesektor zurückzufordern ist einer der Kämpfe auf der Agenda der Energiedemokratie und wird von Gewerkschaften, fortschrittlichen Parteien und Kampagnen aufgegriffen. Um diese Agenda in Europa zu stärken, wird ein Arbeitstreffen mit Gewerkschaften aus Großbritannien und Europa stattfinden.

In dem Meeting wird erörtert: Wie können Gewerkschaften und enge Verbündete mit der Labour Party (UK) im Hinblick auf ihr Manifest zur Rückführung des Energiesektors in öffentliches Eigentum zusammenarbeiten; was könnte diesbezüglich die Politik der Labour Party für die EU-Politik und die Debatten zwischen den Gewerkschaften und den Parteien der Linken bedeuten?

Das Gewerkschaftsprojekt TUED in Europa zielt darauf ab, Alternativen zum gescheiterten gewinnorientierten Ansatz der Energiewende und des Liberalisierungs- und Privatisierungsdruck der EU bei erneuerbaren Energien zu stärken; TUED zielt darauf ab ein PRO-öffentliches-Eigentum-Narrativ entwickeln, das durch klare politische Interventionen unterstützt wird, und von Gewerkschaften vorangetrieben wird.

Trade Unions for Energy Democracy (TUED) ist eine globale, sektorübergreifende Initiative zur Förderung der demokratischen Ausrichtung und Kontrolle von Energie, als Lösungen für die Klimakrise, Energiearmut, die Devastation, Verschlechterung der Situation von Land und Leuten und Angriffe auf die Rechte und den Schutz der Arbeitnehmer. Ziele sind unter anderem der Aufbau und die Stärkung einer globalen Gewerkschaftsgemeinschaft für Energiedemokratie und die Verknüpfung der Agenda für Energiedemokratie mit gewerkschaftlichen Kämpfen und Kampagnen.

Dokumente:
Bericht zum früheren europäischen TUED Meeting in Genf, 2017

Teilnehmer*innen:
TUED-Mitglieder, andere europäische Gewerkschaften und Verbündete

Allgemeine Informationen:
Datum/Ort: 28.-29. Juni 2018, Wortley, UK (Karte)
Organisation: Gewerkschaften für Energiedemokratie (TUED), TUC Yorkshire und Humber, Rosa-Luxemburg-Stiftung Brüssel
Kontakt: Marlis Gensler, marlis.gensler(at)rosalux(dot)org