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Energiedemokratie: Wie können wir die Kontrolle über unser Energiesystem zurück gewinnen? Eine Frage des Eigentums

Jeremy Corbyn, Sozialist in UK an der Spitze der Labour Party, verkündete im August 2015 dass er die sechs großen Energieversorgungsunternehmen nationalisieren will.

"Labour would start buying up shares in the "big six" energy companies under a Jeremy Corbyn government until it owned a controlling stake, the party’s leftwing leadership contender has said. Mr Corbyn, whose support has surged during the campaign and is now narrowly the second favourite to win, wants to nationalise British Gas, SSE, Eon, RWE Npower, Scottish Power and EDF, as well as the National Grid." (Financial Times, 7.8.2015)

Wir verwenden häufig den Begriff der "Commons" um zu erklären, dass wir anstreben unsere gesellschaftliche Organisation zu transformieren. Aber welche realistischen Konzepte haben wir an der Hand, um die Kontrolle über unser Energiesystem zurückzuholen? Wir müssen die Eigentumsfrage stellen: Soll die Energieversorgung wieder ins öffentliche Eigentum übergehen? Sollen wir auf allen Ebenen – auf der Ebene der Kommunen, der Regionen und auf nationaler Ebene – dafür kämpfen?

 
Begrüßung:

Dagmar Enkelmann, Vorstandsvorsitzende Rosa-Luxemburg-Stiftung

Inputs:
Ken Henshaw, Social Action Nigeria
Anne Debrégeas, Solidaires (Trade Union), Frankreich
Stefan Taschner, Berliner Energietisch
Daniel Chavez, Transnational Institute, Amsterdam

Moderation:
Tadzio Müller, Rosa-Luxemburg-Stiftung

 
Hintergrundinformationen:

Was haben wir von Paris zu erwarten und was bräuchten wir wirklich? - Dossier der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Klimagipfel (COP21) in Paris

Strategien von Energiedemokratie. Welche Art von Eigentum für eine gerechte Energiewende? Wie Energiearmut bekämpfen? Workshop in Brüssel, 1.-2. Oktober 2015

Wege der Energiedemokratie. Emanzipatorische Energiewenden in Europa / von Conrad Kunze and Sören Becker. Ibidem : Brüssel, August 2015.

Energiedemokratie in Europa. Bestandsaufnahme und Ausblick / von Conrad Kunze und Sören Becker. Juni, 2014