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Der Aufstieg der Nazipartei Goldene Morgenröte in Griechenland

Der Journalist Dimitris Psarras aus Athen stellt seine neueste Broschüre "Neonazistische Mobilmachung im Zuge der Krise" in Griechenland mit einem besonderen Bezug auf die Partei "Chrysi Avgi" (Goldene Morgenröte) vor.

Eine der wichtigsten Folgeerscheinungen der ökonomischen, sozialen und politischen Turbulenzen in Griechenland im Zuge der Eurozonen-Krise, ist das Auftauchen der offen nazistischen politischen Gruppierung Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) auf der politischen Bühne des Landes. Zum Teil wird sie in neusten Meinungsumfragen mit bis zu 20 Prozent veranschlagt. Es handelt sich um eine Organisation, die zwar bereits kurz nach dem Ende der Obristen-Diktatur (1967-1974) ins Leben gerufen wurde, bis in das Jahr 2009 hinein jedoch ein absolutes Randdasein fristete und von der öffentlichen Meinung kaum wahrgenommen wurde. Ungeachtet ihrer geringen Bedeutung gehen jedoch von dieser Organisation in all diesen Jahren - seit ihrem lang zurückliegenden Gründungsjahr 1980 bis heute - konstant die immer selben politischen Botschaften aus, sie stützt sich nach wie vor auf denselben Führungskern und bedient sich brutaler Attacken gegen Personen als Mittel der politischen Auseinandersetzung. Was sind die Ursachen des Aufstiegs der „Goldenen Morgenröte“, welche Strategien verfolgt sie und wie wird dieser Bedrohung begegnet?
 
Termine der Veranstaltungen:

Frankfurt, 21.9.2013 mehr hier
Nürnberg, 22.9.2013
Stuttgart, 23.9.2013 mehr hier
 
Link zu Broschüre und Artikel von Dimitris Psarras:

Broschüre "Neonazistische Mobilmachung im Zuge der Krise", 2013
Artikel "Chrysi Avghi: Stiefelnazis, keine Rechtspopulisten", 2013