Eventdetail

Alternative Lösungen der Schuldenkrise

Die Konferenz widmet sich Fragen nach möglichen Alternativen für ein Ende der Schuldenkrise, nach ihren Konsequenzen für die EU-Kooperation und nach der zukünftigen Rolle des Europäischen Parlaments sowie weiterer europäischer Institutionen. Sie beleuchtet, wer die unterstützenden Akteure des durch Verschuldung und Schuldenkrise gekennzeichneten „Schuldenregimes“ sind und untersucht gleichzeitig die Beziehung zwischen Schulden und dem Arabischen Frühling. Auch die private Schuldenkrise im Spannungsfeld zwischen Privatisierung öffentlicher Dienste, steigender Verbraucherkredite und fallender Reallöhne wird in den Blick genommen. Wie und warum tappen Menschen in die Schuldenfalle von Hypotheken, Bildungs- und Konsumkrediten – und wo sind die Auswege? Experten teilen ihre Erkenntnisse und stellen Fallstudien vor, um die Auswirkungen des Schuldenregimes auf europäische Länder zu verdeutlichen. Darüber hinaus werden wir uns auch konkreten Initiativen des Bürgerwiderstands zuwenden.

6. März 2014, 18.00-20.00 Uhr

Öffentliches Forum - POLITIK IN ZEITEN DER SCHULDENKRISE

7. März 2014
1. WER PROFITIERT VON SCHULDEN UND DER SCHULDENKRISE?
2. SCHULDEN UND DER ARABISCHE FRÜHLING
3. PRIVATE SCHULDENKRISE IN EUROPA UND ANDEREN WELTREGIONEN
4. SCHULDEN, TROIKA UND DIE EUROKRISE

8. März 2014

5. LÄNDERSTUDIEN - AKTIVE SCHULDENREGIME (SLOVENIEN, POLEN UND GRIECHENLAND)
6. WORKSHOPS ÜBER EQUADOR, ARGENTINIEN, KAMPAGNEN ZU SCHULDENREVISION IN EUROPA UND ISLAND
7. BÜRGERWIDERSTAND

International Trade Union House, Boulevard du Roi Albert II, No. 5 / 2, B-1210 Brüssel

Organisatoren:
Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) Brussels
European Network on Debt and Development (Eurodad)

Materialien:

Konferenzbericht (Englisch, pdf, 3 mb)
 
Zum Thema:
The Debt Crisis in Poland and its impact on society. Study, Gavin Rae, 2014