Überlegungen zur Kunst Als „Dritter Ort“ und „Lingua Franca“ des Interkulturellen Dialogs

Aus dem Text:

Die Kunst im Sinne eines interkulturellen Dialogs ist Medium von Kommunikation und zugleich Kommunikation per se. Ihre mediatorische Dimension ergibt sich daraus, dass sie Resultat und Auslöser von gesellschaftlichen Prozessen ist, die auf der Produktion und Rezeption von künstlerischen Werken und Konzepten beruhen. Auf Grund dieser notwendigen Verbindung sind sie mehr als ‚nur’ Kunst. Dieses ‚Mehr’ ist ihr ‚Anderes’, was daraus resultiert, dass die Gesellschaft nicht durchgängig in sich künstlerisch reflektiert ist; wäre sie es, gäbe es keine Kunst mehr. Die ästhetischen Modi und Strategien der Vergesellschaftung jedoch (ökonomisch, politisch, institutionell) sind Elemente und Strukturen der Realität, auf die die Kunst durchgreift und dadurch ihre eigene Realität hervorbringt.

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Siehe auch:

>> Veranstaltung März 2012 in Brüssel, Das Fremde und das Eigene

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