Energiedemokratie in Griechenland

Der 25. Januar 2015 war ein historischer Tag: Das griechische Volk hat sich für einen Bruch mit der Austeritätspolitik entschieden. SYRIZA, die „Koalition der radialen Linken“, wurde zur stärksten Partei im Parlament gewählt, Alexis Tsipras wird neuer Premierminister. Dieser linke Wahlsieg in Griechenland sollte von Europa und der Welt nicht unterschätzt werden.

Aber jetzt beginnt die harte, schwierige Arbeit der Regierungsführung. In der Regierung sieht sich SYRIZA mit enormen ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen konfrontiert. Zudem verfehlte die Partei knapp die absolute Mehrheit (149 von 300 Sitzen) und wird eine Koalition mit der rechten Anti-Austeritätspartei „Unabhängige Griechen“ (ANEL) bilden.

Welche praktischen Programme kann die neue Regierung jetzt umsetzen, die dem Engagement der Partei für eine „ökologischen Transformation der Wirtschaft“ entspricht? In diesem Arbeitspapier für Trade Unions for Energy Democracy regt Sean Sweeney eine mutige Demokratisierung des Energiesektors an, die im Einklang mit dem Programm von SYRIZA steht. Er analysiert die neoliberale Energie- und Klimapolitik der Gegenwart und skizziert einen Weg, wie die Griechinnen und Griechen ihr Energiesystem in Besitz nehmen und einen Übergang zu einer auf erneuerbaren Energien beruhenden Wirtschaft einleiten können, die die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt über die Profite der Konzerne stellt.

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Energiedemokratie, Griechenland